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| Update: 26.04.2004 | |||
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Bismarckturm und Bismarckhalle Der Bismarckturm in Pollnow/Pommern Der jüdische Bürger Hermann Kohls aus Pollnow (heute Polanow/Polen) stiftete Mitte bis Ende der 20-er Jahre 40.000 Reichsmark für den Bau eines Aussichtsturmes auf der "Großen Aussicht" (die dort bereits vorhandene Gaststätte hieß ebenfalls "Große Aussicht"). Der Turm wurde zwischen 1926/1927 und 1930 gebaut. Die Bauaufsicht führte Franz Berndt/Pollnow durch. Aufgrund verschiedener Quellenangaben ist nicht sicher, ob der Turm bereits vom Stifter als "Bismarckturm" gebaut wurde oder ob die Umbenennung in "Bismarckturm" erst bei einem Besuch des Gauleiters im Jahre 1935 erfolgte. Nach Angaben von Dr. Herter aus Hannover (früherer Bewohner Pollnows) war der Turm durch 2 Eingänge (Außentür und durch Gaststätte) zugänglich. Über ein Treppenhaus waren die acht Stockwerke erreichbar. In jeder dieser Etagen gab es einen Raum von ca. 25 m² Größe mit Aussichtsfenster. Die beiden unteren Räume des Turmes waren mit Tischen und Stühlen möbliert. Der Bismarckturm wurde zum Wahrzeichen Pollnows. Neben der Gaststätte wurde einige Jahre nach Errichtung des Turmes eine Bismarckhalle (s. Bild links) erbaut, die als Tanz- und Festsaal genutzt wurde. Der Turm wurde am Ende des 2. Weltkrieges durch Beschuss von sowjetischen Panzern zerstört. Kurz nach Kriegsende wurde er endgültig abgebrochen. Die Bismarckhalle diente der polnischen Bevölkerung noch jahrelang als Räumlichkeit für Tanzveranstaltungen, bis sie ebenfalls abgerissen wurde. Teile der Grundmauer des Bismarckturmes blieben bis heute erhalten. Auf dieser wurde ein Feuerwachtturm neu errichtet. Polnische Version dieser Seite (Dank an Marek Moson aus Wroclaw/PL für Übersetzung) ______________________________________________________________ |
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