31 Bismarcktürme in NRW
Von Aachen bis Wuppertal
Extra-Seite: Landkarte von NRW mit eingezeichneten Türmen
Von den 31 Bismarcktürmen auf dem heutigen Gebiet von Nordrhein-Westfalen sind heute noch 24 Türme erhalten.
Abgerissen wurden die Türme in Bochum-Dahlhausen, Bonn-Kessenich, Dorsten, Dortmund, Lüdenscheid, Porta-Westfalica und Vlotho.
Besonderheiten zu den Bismarcktürmen in NRW
- Die Bismarcktürme entstanden im Zeitraum zwischen 1894 (in Bonn-Kessenich) und 1934 (in Delecke)
- Sechs Türme wurden nach dem Entwurf Götterdämmerung von Wilhelm Kreis erbaut (Bad Berleburg, Bonn-Gronau, Hagen, Lüdenscheid, Viersen und Wuppertal)
- Der berühmter Architekt Bruno Schmitz (u.a. Völkerschlachtdenkmal, Porta Westfalica) lieferte den Entwurf für den Bismarckturm Unna in Fröndenberg
- Durch eine besondere Bauweise fallen die Bismarcktürme in Köln (Rolandsäule) und Aachen (Turm in Form eines großen "B") auf.
- in Delecke wurde der letzten von 240 Bismarcktürmen im Jahre 1934 eingeweiht.
- Der Turm in Tecklenburg wurde auf den Resten einer Windmühle errichtet
- Die Stadt Bonn ist neben Dresden die einzige Stadt, in der drei Bismarcktürme errichtet wurden.
- die Bismarcksäuile in Rödinghausen wurde direkt neben einem Kaiser-Wilhelm-Turm (heute Aussichtsturm auf dem Nonnenstein) errichtet.
- in NRW gibt es zwei Bismarckturm-Vereine, die sich um den Erhalt und die regelmäßige Öffnung kümmern (Herford und Unna)
- Der Bismarckturm Remscheid wurde in eine Sternwarte umgebaut
Das heutige Territorium von NRW setzt sich aus verschiedenen früheren Gebieten zusammen, was hier (externer Link Wikipedia) näher erläutert wird.
Nordrhein-Westfalen ist, obwohl flächenmäßig nur das viertgrößte Bundesland, das Bundesland mit den meisten Bismarcktürmen.
Dies ist als dichtbesiedeltes preußisches Stammland sicher nachvollziehbar.
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