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| Update: 15.11.2004 | ||||
| 15 Bismarcktürme in Niedersachsen Von Bad Lauterberg bis Wittmar Extra-Seite: Landkarte von Niedersachsen mit eingezeichneten Bismarcktürmen Von ehemals 15 Bismarcktürmen auf dem heutigen Gebiet von Niedersachsen sind noch 11 Türme erhalten. Abgerissen wurden die von 1895 bis 1915 errichteten Bismarcktürme in Bad Rothenfelde, Hannover, Rosengarten-Ehestorf und Stade. Hier nun ein paar kurze Informationen zur Geschichte Niedersachsens ab 1814: Nach dem Wiener Kongress 1814 erhielt das zum "Königreich Hannover" erhobene Land Ostfriesland, Hildesheim, Goslar, das Unterreichsfeld und das Emsland zugewiesen, so dass Hannover zur führenden Macht im deutschen Nordwesten heranwuchs. Hannover wurde von Preußen im Jahr 1866 annektiert (Hannover engagierte sich für die Donaumonarchie im preußisch-österreichischen Krieg) und zur preußischen Provinz. Nach Abschaffung der Monarchien 1918 gehörten zum Gebiet des heutigen Niedersachsen die preußische Provinz Hannover und die Staatsgebilde Braunschweig, Oldenburg und Schaumburg-Lippe. Ein Volksbegehren zur Bildung eines selbständigen Landes Hannover scheiterte im Jahre 1924. Nach Gleichschaltung im Dritten Reich und dem verlorenen 2. Weltkrieg wurde durch die britische Besatzungsmacht ein "Gebietsrat Niedersachsen" gebildet. Ein Zonenbeirat erhielt 1946 von der britischen Kontrollkommission den Auftrag, einen Plan für die staatsrechtliche Neugliederung der britischen Zone vorzulegen. Im August 1946 wurde Hannover in die staatsrechtliche Stellung eines Landes erhoben. Auf Antrag der Ministerpräsidenten der betreffenden Länder wurde durch die britische Miltitärregierung (Verordnung Nr. 55) aus den Ländern Hannover, Braunschweig, Oldenburg und Schaumburg-Lippe das neue Land Niedersachsen gebildet. Das Amt Neuhaus (sowjetische Besatzungszone, gehörte zuvor zu Hannover) kam nach dem Willen der Bewohner ebenfalls zu Niedersachsen zurück (Teil des Landkreises Lüneburg). Strukturdaten Niedersachsen: |
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