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Update: 11.07.2007
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| Hotel Bismarckturm am Burgscheidel Der Bismarckturm in Naumburg Der Fremdenverkehrsverein zu Naumburg an der Saale plante im April 1902, einen Aussichtsturm mit Blick auf Naumburg zu errichten. Aufgrund der allgemeinen Bismarckbegeisterung nebst Aufruf der deutschen Studentenschaft zum Bau von Bismarcksäulen sprachen sich Bismarckverehrer dafür aus, den geplanten Aussichtsturm als Bismarckturm zu errichten. Trotz Gegenstimmen setzten sich die Bismarck-Verehrer durch. Als Bauplatz wählte man den Burgscheidel bei Almrich mit guter Sicht auf Naumburg. Innerhalb von drei Wochen sammelte man über 2.000 Mark an Spenden ein, so dass man den Architekten Heinrich Crato aus Naumburg beauftragen konnte, für eine Bausumme von ca. 3.500 Mark einen 10 m hohen Bismarckturm zu errichten. H. Crato wählte Kalkbruchsteine als Baumaterial und schaffte es trotz der geringen finanziellen Mittel, für 3.800 Mark einen Bismarckturm mit Feuerschale auf dem Burgscheidel zu bauen. Über dem Eingang wurde die Inschrift "1902/Dem Einiger des Vaterlandes/dem darunter ein Bismarck-Relief in Bronze (mit Eichenlaub umkränzt) angebracht. Im 2. Obergeschoss entstand eine Bismarck-Halle mit verglasten Fenstern. Von der Halle aus war die Aussichtsplattform mit Feuerschalen-Aufsatz erreichbar. 1903 wurde an den Turm eine Gaststätte angebaut. Nach 1945 wurde der Turm in Burgscheidelturm umbenannt. Das Bismarck-Relief und die Feuerschale wurden entfernt. Statt Bismarckrelief wurde über dem Eingang ein Hirschgeweih angebracht. Eine Sanierung des Turmes erfolgte 1992/93. Am 17./18.04.1993 wurde der Bismarckturm vom anliegenden Ausflugsrestaurant (und Hotel) als Bismarck-Suite (Hochzeitssuite im Turm) umgebaut. Beschreibung (von Ralph Männchen, Dresden): darüber: "Schlafzimmer" mit (schmalem) Bett und am Fußende Schrank - kein Fenster darüber: "Küchenbereich" mit Spüle und kleinem Kühlschrank, keine Kochmöglichkeit - zwei Fenster darüber: "Wohnbereich" mit Zweisitzersofa, Tisch und Fernseher - Rundumverglasung mit herrlichem Blick ins Saaletal darüber: Aussichtsplattform mit Blechbelag (über Dachluke besteigbar) Eigentümer des Naumburger Bismarckturmes ist seit 1997 die Stiftung VNW (Vereinigte Naumburger Waisenversorgungsanstalt). Adresse: VNW, Markt 1, 06618 Naumburg Zum 100. Jahrestag des Bismarckturmes fand im Juli 2002 eine große mehrtägige Veranstaltung am Bismarckturm statt. Eine Jubiläumsbroschüre wurde von der Pächter-Familie Seyffarth herausgegeben (für ca. 5 € incl. Porto bestellbar, Adr. siehe unten).
Kontakt: Ausflugs- und Speiserestaurant Bismarckturm, Familie Horst Seyffarth, Sachsenholzstr. 50, 06618 Naumburg, Tel.: 03445/778023, täglich geöffnet von 11:00 bis 22:00 Uhr Wegbescheibung: (von Hans-Dieter Hirschmann, Haßloch/Pfalz) Naumburg und Bad Kösen verbindet die B 87. Von Naumburg kommend ist Bad Kösen gut ausgeschildert. Folgt man dieser Route, durchfährt man eine 90°-Rechtskurve, die zur Weimarer Straße gehört. Es folgt eine 90°-Linkskurve, mit welcher die Kösener Straße beginnt. Von dieser Kurve aus sind es 1,6 Kilometer, bis am linken Straßenrand ein unübersehbares Schild steht und den Weg zur Gaststätte weist. Hier biegt man links in den Sachsenholzweg ab, der nach etwa 500 m zu Gaststätte und Bismarckturm führt. Zunächst durchfährt man eine Siedlung, an deren Ende sich eine schmale Straße anschließt, die sich den Berg hochwindet. Schließlich zweigt oben rechts ein Weg ab, der direkt zum Ziel führt. Parkplätze sind vorhanden. Link Google Maps (Hybrid-Karte) Vielen Dank an Hans-Dieter Hirschmann aus Haßloch/Pfalz für die Wegbeschreibung, Danke an Ralph Männchen aus Dresden für Fotos und Beschreibung des Turminneren! |
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