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Update: 02.05.2010
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Der Turm auf der Panoramahöhe Der Bismarckturm in Berggießhübel Dieser Bismarckturm wurde vom Fabrikanten Carl Eschebach aus Dresden gestiftet. Entworfen wurde dieser Aussichtsturm mit Feuerschale von Architekt Schramm aus Dresden, ausführender Baumeister war Adolph Reppchen aus Gottleuba. Der 25 m hohe Turm mit quadratischem Grundriss wurde auf der 437 m über NN liegenden Panoramahöhe erbaut. Als Baumaterial verwendete man Markersbacher Granitfindlinge und Sandstein. Über dem Eingang wurde ein Bismarck-Medaillon angebracht, welches 1945 entfernt und durch eine zuvor auf der Rückseite des Turmes angebrachte Stiftertafel (über dem Medaillon von Carl Eschebach) ersetzt wurde. Inschrift: "IHREM VERDIENTEN EHRENBÜRGER/UND STIFTER DIESES TURMES/ Auf dem Turmkopf wurden vier aus Sandstein gefertigte Feuerpfannen fest eingemauert. Diese Feuerpfannen wurden zuerst mit Holz befeuert. Da man mit dem Ergebnis der Befeuerungsaktion nicht zufrieden war, ging man vor 1907 zur Befeuerung mit rotem Bengalfeuer über. Von 1908 bis 1934 stand das Bauwerk im Eigentum des Grafen Rex, seit 1934 ist die Stadt Berggießhübel Eigentümer des Turmes. Der Bismarckturm wurde, nachdem er 1984 wegen Baufälligkeit für den Besucherverkehr gesperrt worden war, Ende der 1980er Jahre saniert und am 05. Mai 1990 wiedereröffnet. Über eine Innentreppe gelangt man zum Umgang und zur Aussichtsplattform des Turmes. 1992 wurde an der Südseite ein neues Bismarck-Medaillon angebracht. In den Jahren 1996/97 wurden weitere Sanierungsarbeiten in Höhe von 150.000 DM durchgeführt, u.a. wurden die Treppen und die Fenster erneuert. Seit der Gemeindegebietsreform 1999 heißt Berggießhübel offiziell Stadt Bad Gottleuba - Berggießhübel. Zum 100-jährigen Jubiläum des Turmes im September 2000 sangen vier Chöre auf der Panoramahöhe. Die Öffnungszeiten des Bismarckturmes orientieren sich an den Zeiten der angeschlossenen Gaststätte "Panoramahöhe" (im Jahr 2010 täglich von 11.00 - 20:00 Uhr geöffnet, Donnerstag Ruhetag, Tel.: 035023/62462). Eintritt: Link berggiesshuebel.de (Wegbeschreibung) Dank an Ralph Männchen aus Dresden für alle Fotos auf dieser Seite |
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