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Update: 05.03.2013
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200 Mark für die Feuersäule Diese mit 200 Mark Baukosten preisgünstig ausgeführte Bismarcksäule wurde vom Rittergutsbesitzer Konrad Plehn auf seinem Grundstück errichtet. Bauarbeiten Der Bauplatz liegt direkt oberhalb eines Steinbruches. Als Material wurden Granit-Findlinge aus dem eigenen Steinbruch verwendet, sodass die Baukosten niedrig gehalten werden konnten. Die flache eiserne Feuerschale wurde von Fabrikbesitzer Peters aus Culm gestiftet. Die Einweihung erfolgte am 13.07.1899 (Jahrestag der Emser Depesche) im Beisein einer größeren Versammlung aus der Nachbarschaft. Rittergutsbesitzer Plehn hielt bei der Einweihung eine Ansprache zum 1. Bismarckturm Westpreußens. Turmbeschreibung Der Turm war eine 3 m hohe und schmale Feuersäule ohne Aussichtsfunktion. Auf dem Turmkopf wurde eine flache Feuerschale angebracht. Turmgeschichte Zur Geschichte der Feuersäule ist nichts bekannt. Es ist wahrscheinlich, dass die Säule bereits vor 1945 abgerissen worden ist. Bei einer Standortsuche im Juni 2011 wurde der in den letzten Jahrzehnten erweiterte Steinbruch vorgefunden. Fundamentreste des Turmes sind nicht mehr vorhanden. Die Feuersäule befand sich am oberen Rand des Steinbruchs auf einer kleinen Anhöhe (heute: Wiese). Links Quellen - Seele, Sieglinde: Lexikon der Bismarck-Denkmäler, Imhof-Verlag Petersberg, 2005, S. 216-217 Fotografen - Jörg Bielefeld, Remscheid (Juni 2011), Polnische Übersetzung von Marek Moson, Wroclaw |
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Ehemaliger Standort der Bismarcksäule Josephsdorf (Juni 2011), Fotograf: Jörg Bielefeld
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