Lothringens erste Bismarcksäule
Die Bismarcksäule in Mörchingen
Der Garnisons-Älteste der in Mörchingen stationierten Truppen, General Schmidt, regte den Bau dieser Bismarcksäule als Feuersäule in der Nachtigallenschlucht (zwischen Bahnhof Mörchingen-Baronweiler und der Stadt Mörchingen) an.
Man entschied sich für den 1899 von der deutschen Studentenschaft mit dem 1. Preis ausgezeichneten Entwurf "Götterdämmerung" des Architekten Wilhelm Kreis, der von der Firma Meeß und Nees aus Karlsruhe (Architekt Hermann Meeß und Kaufmann August Nees) unter Bauoberleitung des Königlichen Baurates Herzfeld aus Metz gebaut wurde. Der Bauleiter Herzfeld war zeitgleich auch für die Bauleitung der Bismarcksäule in Metz verantwortlich.
Als Baumaterial wurde für diese kleine Bismarcksäule Beton (für den Sockel Ziegelmauerwerk) verwendet. Der Verschönerungsverein in Metz unter Vorsitz von General Stein sollte sich um die Pflege und Erhaltung der Säule nebst Anlagen kümmern.
Der Turm wurde im November 1918 abgerissen.
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