Update: 30.12.2011

Monument im neogotischen Stil
Der Bismarckturm in Rathenow

Die Rathenower hatten eine besondere Beziehung zu Bismarck, da hier Bismarcks politische Karriere begann (er hielt 1848/1849 Wahlreden in Rathenow und wurde aufgrund seines Wahlerfolges am 05.02.1849 Mitglied der Zweiten Kammer des Preußischen Abgeordnetenhauses).

Bereits im Jahre 1875 wurde Otto von Bismarck zum Ehrenbürger der Stadt Rathenow ernannt.


Bauplanung

Anlässlich des Todes von Otto von Bismarck (30.07.1898) regten der Rathenower Dr. Heise und der Buchdruckereibesitzer Max Babenzien den Bau eines einfachen Bismarck-Gedenksteines aus märkischen Findlingen an.

Der Landrat des Kreises Westhavelland, Friedrich Wilhelm von Loebell (1855 – 1931), konnte für diese Idee gewonnen werden, sodass bereits im Herbst 1898 ein Spendenaufruf in den heimischen Zeitungen veröffentlicht wurde. Es wurde ein Komitee unter Vorsitz von F.W. von Loebell gebildet, welches in kurzer Zeit über 1.000 Mark an Spendenmitteln sammeln konnte. Die Kosten für das geplante Denkmal wurden auf 4.000 Mark geschätzt.

Nach dem Wechsel des Landrates im Jahr 1900 zeigte der Nachfolger Walther von Miquel kein Interesse an der Fortführung des Denkmalprojektes, sodass die Planungen ruhten.

Nach einer (undatierten) Spende des Groß-Unternehmers Carl Paul Goerz (1854 – 1923) in den Denkmalfonds wurde das Projekt reaktiviert und erweitert. Der Gründer der Optischen Anstalt C.P. Goerz spendete 1.000 Mark und erklärte sich bereit, ein Bismarck-Medaillon zu stiften, welches von seiner Schwägerin Lilli Wislicenus in Berlin angefertigt werden sollte.

Nach dieser Spende kam der Wunsch auf, ein imposanteres Denkmal mit einem Standbild Bismarcks errichten zu lassen. Es wurden erneut Spenden gesammelt und an Bismarcks Geburtstag (01.04.) regelmäßig Kommerse veranstaltet.

Trotz zahlreicher Spenden reichte die Gesamtssumme für den Bau eines geeigneten Denkmals nicht aus.

Kommerzienrat Goerz erklärte sich bei einem Besuch in Rathenow im Jahr 1910 bereit, eine Bismarck-Statue im Wert von 30.000 Mark zu stiften, die wiederum von seiner Schwägerin Lilli Wislicenus angefertigt werden sollte.

Nun wurde vom Komitee ein Bismarck-Denkmal größeren Maßstabes beschlossen.

Von der vorgesehenen Statue wurde ein Ton-Modell ausgestellt, welches zu weiteren Spenden ermuntern sollte.

Nun bildeten sich zwei Lager bezüglich des künftigen Denkmals, das erste Lager wollte ein Bismarck-Standbild auf einem Granit-Sockel in den Anlagen am Ende der Forststraße oder unter den großen Eichen an der Ecke der Bahnhofs- und Friedrich-Lange-Straße errichten, das zweite Lager favorisierte ein imposantes Monument auf einem erhöhten, weithin sichtbaren Platz in Verbindung mit einem Aussichtsturm. Das zweite Lager setzte sich letztendlich durch.

Im Jahr 1911 wurde ein Aufruf zur Sammlung von weiteren Spendenbeiträgen erlassen, da noch die Mittel zum Bau des Turmes fehlten.

Stadtbaurat Sprosse wurde zur Ausarbeitung eines Turm-Entwurfes beauftragt. Innerhalb kurzer Zeit legte er dem Komitee mehrere Entwürfe vor, von denen der Turm-Hallenbau aus Rathenower Backsteinen zur Ausführung ausgewählt wurde.

Als Standort wurde eine Kuppe des Weinberges (Kiekeberg, 57 m über NN) im Südwesten der Stadt Rathenow ausgewählt.

Im Frühjahr 1912 fehlten immer noch 12.000 – 13.000 Mark für den Turm, bei der Kreis-Kommunal-Kasse waren erst 2.611 Mark an Spenden eingegangen.


Grundsteinlegung und Bauarbeiten

Die Grundsteinlegung des insgesamt 70.000 Mark (ohne Grund und Boden) teuren Bismarckturmes inkl. Bismarck-Statue erfolgte am 01.04.1913 im Beisein der Behörden des Kreises Westhavelland, der Stadt Rathenow, der dortigen Garnison und vieler Vereine sowie zahlreicher Bürger. Die Rede zur Grundsteinlegung wurde von Pastor Löwe gehalten.

Der ursprünglich geplante Einweihungstermin am 18.10.1913 konnte nicht eingehalten werden.

Im Winter 1913 gründete sich aus dem Komitee heraus der eingetragene Bismarck-Denkmal-Verein.

Vor der Einweihung spendete die Stadt Rathenow 6.000 Mark, der Kreis Westhavelland 5.000 Mark sowie mehrere honorige Bürger jeweils 1.000 Mark (u.a. Stadtrat Emil Muth und Kommerzienrat Lehmann aus Brandenburg). Neben Geldspenden wurden auch Materialien oder die Arbeitsleistungen kostenlos zur Verfügung gestellt.

Stadtbaurat Friedrich Sprotte aus Rathenow entwarf diesen Turm mit einer offenen Halle, in der eine 4 m hohe Statue des ehemaligen Reichskanzlers aufgestellt wurde. Die Bauausführung erfolgte durch Bauführer Scholz.

Als Baumaterial für Bauwerk wurden Ziegel, Klinker, Formsteine und Terrakotten von der Ziegelei Matthes aus Rathenow geliefert. Die 30.000 Mark teure Bismarck-Bronzestatue wurde von der Kunstgießerei Martin & Piltzing in Berlin gegossen.

Weitere beteiligte Firmen und Handwerker:

Betonierungsarbeiten:                  Fa. Stentzel & Co. (zum (Selbstkostenpreis)
2 Steinbänke vor dem Hallenbau:   Rabatt-Sparverein, Fundamentierungsarbeiten durch  Maurermeister Kasan
Goldenes Buch (Turmzimmer):      Buchbinder Klewitz
Gärtnerische Anlagen:                  Fa. Schultze & Pfeil
5 Holztüren:                               Stadtrat Heller
Türbeschläge:                            Schlossermeister Thie und Franke
Feldbahngleis u.a.                       Fabrikbesitzer Robert Eggert

                                                          


Turmbeschreibung (zur Zeit der Einweihung)

Der 32 m hohe Bismarckturm wurde als Aussichtsturm in Form einer offenen Denkmal-Halle mit Aussichts- und Feuerungsmöglichkeit entworfen.

Promenaden inmitten einer Gartenanlage führen zum Turm. Die gesamte Anlage ist von Landhäusern am Fuße des Berges umrahmt.

Von einer Steingartenanlage über eine mittig liegende Treppe mit 26 Stufen, welche sich seitlich der Statue teilt, ist die Halle zu erreichen. An den Seiten ist die Treppe von zwei steinernen Bären mit Wappenschild (preußischer Adler) flankiert, die kostenlos von der Fa. W Heidepriem geliefert worden waren.

Die Säulenhalle mit Feuerschale hat einen polygonalen Grundriss und wurde im neogotischen Stil errichtet. Zwei achteckige Flankentürme mit Pyramidendächern und metallenen Turmknäufen an der Front- und vier Strebepfeiler auf der Rückseite bilden eine unregelmäßig-sechseckige offene Kuppelhalle. Diese 16 m hohe Halle bildet ein in der Form eines Johanniterkreuzes konstruiertes Sternengewölbe. An den Rippen des Sterngewölbes der Innenhalle sind abwechselnd das Bismarck- und das Stadtwappen angebracht.

Am Treppengiebel der Kuppelhalle innerhalb eines Triumphbogens wurde ein farbiges Bismarck-Wappen (Mosaik) in schräger Position (heraldisch nach links gerichtet) angebracht. Das Wappen wurde kostenlos von der Fa. W. Heidepriem geliefert.

Das zur Stadtseite hin liegende Hauptportal hat eine Höhe von 10 m und am Fuß eine Breite von 8,5 m. das Hauptportal läuft nach oben hin spitz zu, die Seitenöffnungen haben eine Breite von 3,2 m.

Inmitten der offenen Halle steht auf einem mehreren Meter hohen Sockel inmitten eines künstlich angelegten Hünengrabes aus rohen Granitsteinen die Statue Bismarcks.

Die vier Meter hohe Bronzestatue Bismarcks wurde zentral und in erhöhter Position auf einer eckigen Findlingsplatte, die wiederum auf drei herausragenden Steinen (Menhiren) inmitten einer Anhäufung von Feldsteinen, steht, in der Mitte der Säulenhalle aufgestellt.

Die mit kleinen Fenstern versehenen Flankentürme dienen als Auf- und Abgang. Über die rechte Aufgangsseite gelangt man über 90 Stufen auf den in gut 20 m Höhe liegenden Umgang (Aussichtsgalerie). Nach Osten hin gelangt man zum Bismarck-Zimmer, welches sich unter dem von der Galerie aus erhebenden Turmdach befindet. Durch zwei hohe schmale Fenster des Zimmers in 27 m Höhe ist ein Blick auf die Stadt Rathenow möglich.

Im Hintergrund des Zimmers führt eine Treppe zur obersten schmalen Plattform, welche mit einem Eisengitter abgegrenzt ist. Hier ruht eine eiserne Feuerschale auf 1,5 m hohen Metallfüßen. Der Durchmesser der Feuerschale beträgt 2,0 m, diese wurde vom Fabrikbesitzer Franz Peters und der Fa. Richter & Co. gestiftet.


Bedeutung

Dieses Bauwerk ist durch die in der Halle aufgestellte und nach außen sichtbare Bronzestatue, die neogotische Bauweise und den kathedralartigen Charakter in seiner Bauweise einzigartig unter allen Bismarcktürmen.

Durch die Darstellung des Hünengrabes (Feldsteine und Menhire) wird Bezug auf vorgeschichtlich-antikes Germanentum hergestellt.


Befeuerung

Nach unbestätigten Angaben soll die Feuerschale jeweils an Bismarcks Geburtstag entzündet worden sein. Als Brennmaterial wurden Holz, Teer und Pech verwendet.


Geschichte des Turmes

Die feierliche Einweihung wurde am Mi., 24.06.1914 begangen. Um kurz nach 17:00 Uhr zogen die Festteilnehmer zum Weinberg. An der Einweihung nahmen u.a. Vertreter der Kreis- und Stadtbehörden, zahlreiche Stadtverordnete und Magistratsmitglieder, der Landadel, der Förderer Kommerzienrat Goerz und Familie sowie Frau Wislicenus nebst Ehemann teil. Die Weiherede hielt der Vorsitzende des Bismarck-Denkmal-Vereins, Landrat von Bredow. Dieser übergab den Turm in die Obhut der Stadt Rathenow. Abends wurde das Feuer auf dem Turmkopf entzündet, die Denkmalhalle wurde zusätzlich bengalisch beleuchtet.

Kommerzienrat Nitsche stiftete am Einweihungstag 1.000 Mark. Trotz dieser Spende fehlten insgesamt fehlten am Tage der Einweihung immer noch 3.500 Mark an der Gesamtsumme der Baukosten. Es wurde vom Bismarck-Denkmal-Verein beschlossen, die fehlende Summe zu tilgen.

Die Bismarckstatue sowie die Feuerschale wurden im Jahre 1942 zu Kriegszwecken eingeschmolzen. Der Bismarckturm wurde bei Gefechten zwischen dem 25.04. und 06.05.1945 stark beschädigt. Die Treppen und das Bismarck-Zimmer wurden wegen Baufälligkeit gesperrt.

Mitte der 1950er Jahre wurden Gelder gesammelt, um das Bauwerk restaurieren zu lassen. Die Geldspenden flossen in unbekannte Kanäle, der Turm wurde nicht saniert.

Anfang der 1960er Jahre sollte der sanierungsbedürftige Bismarckturm bis 1965 nach Plänen des Ing. Edwin Rolf zu einer Volkssternwarte umgebaut werden. Aufgrund fehlender Geldmittel wurden die bereits fertigen Umbaupläne nicht umgesetzt.

Die Zwischenräume der Strebepfeiler auf der Rückseite des Turmes wurden im Jahre 1989 zugemauert und mit fensterähnlichen Öffnungen versehen.

Seit 1991 steht der Bismarckturm unter Denkmalschutz. Im Frühjahr 1991 wurden durch ABM-Kräfte Sicherungsmaßnahmen (Zumauern der Eingänge) durchgeführt. Zudem wurde der Treppenaufgang erneuert und die Innenhalle neu gepflastert.

Die Gartenanlage war zu dieser Zeit nicht mehr vorhanden, der Turm war verwahrlost, die Pyramidendächer der seitlichen Türme fehlten. Die Vermauerung der Eingänge war im April 1991 aufgebrochen worden.

Ende 1996 war der Turm immer noch für Besucher versperrt. Eine Studentengruppe der Universität Kassel hatte im Rahmen einer Diplomarbeit Planungsunterlagen zur Sanierung des Turmes und Neugestaltung des Umfeldes erstellt.

Am 03.03.1997 wurde der Verein „Bismarckturm Rathenow e.V.“ gegründet, der es mit Hilfe der Stadt Rathenow und Fördermitteln schaffte, dass der Turm in den Jahren 2001 bis Ende 2002 für eine Million EURO komplett saniert werden konnte. Die Stadt Rathenow erhielt für die Sanierung Fördermittel der EU, des Bundes, des Landes sowie der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, der Verein brachte aber auch Eigenmittel mit.

Der Weinberg wurde für insgesamt 3,2 Mio. EURO saniert, der Bismarckturm war dabei Teil des Gesamtprojektes. Die fehlende Bismarck-Statue wurde nicht erneuert.

Am 31.10.2002 war erstmals die Besteigung des Turmes wieder möglich. Die Feuerschale wurde überholt und wieder auf das Dach aufgesetzt.

Am 29.03.2003 ab 11:00 Uhr wurde der Bismarckturm im Rahmen einer Festveranstaltung (Übergabe des Turmes, Musik, Entzünden der Feuerschale u.a.) neu eingeweiht. Mehrere Tausend Besucher nahmen an dieser Veranstaltung teil.

Das imposante Bauwerk wurde von 2003 bis 2009 vom Bismarckturmverein regelmäßig geöffnet. Allein im Jahr 2003 nutzten über 8.000 Besucher die Möglichkeit des Turmaufstiegs.

Im Jahr 2004 gab es aufgrund der nicht denkmalgerecht gebauten Seitentürme (im Volksmund "Chinesenhüte" genannt) Auseinandersetzungen mit den Denkmalschützern.

Am 09. März 2008 fand auf Initiative des Bismarckturm-Vereines auf dem Platz der Freiheit (vor dem Kreishaus) gegen ein beabsichtigtes neues Verfahren des Bauordnungsamtes des Landkreises eine Demonstration mit 150 Teilnehmern statt.

Im Frühjahr 2008 scheiterte eine außergerichtliche Einigung zwischen dem Kreis und der Stadt Rathenow. Der Kreis wollte die Türme nach historischem Vorbild umgestalten lassen, dies wurde von den Stadtverordneten abgelehnt.

Am 13.07.2008 wurde das durch Spendenmittel des Bismarckturm-Vereins geschaffene Bismarckzimmer (Hochzeitszimmer) im Bismarckturm Rathenow feierlich eröffnet.

Ende November 2008 tagte das Verwaltungsgericht und verkündete im Urteil, dass die Sperrung der Seitentürme rechtens war, da die Abweichung zwischen Planung und Bauausführung erheblich gewesen sei. Die Seitentürme wurden im Jahr 2009 für Besucher geschlossen.

Die Stadt Rathenow ging nicht mit einem Berufungsverfahren beim Oberverwaltungsgericht gegen das Urteil vor.

Der Bismarckturm-Verein Rathenow e.V. löste sich im Frühjahr 2010, u.a. wegen der o.a. Auseinandersetzungen, auf.

Im Jahr 2010 wurde das Bauwerk durch die Stadt Rathenow wieder täglich für Besucher geöffnet.

Die Dächer der Seitentürme wurden im Jahr 2011 ersetzt. Konstruktiv wurde gesichert, dass ein Ausblick in die Stadt Richtung St.-Marien-Andreas-Kirche auch weiterhin möglich ist.

Der Rückbau der "Chinesenhüte" wurde von Juni bis November 2011 durchgeführt, die Bauabnahme erfolgte Anfang Dezember 2011.

Die städtischen Kosten für diese Umbau-Maßnahmen beliefen sich auf 120.000 €.


Öffnungszeiten  (Stand: August 2011)

Mo. bis Fr. von 11-17 Uhr sowie Sa. und So. von 10-17 Uhr

Besuche und Führungen außerhalb dieser Zeiten können direkt beim Optikpark unter der Telefonnummer 03385/49850 angefragt werden.
Führungen können auch über die Tourist-Information des Fremdenverkehrsvereins Westhavelland angemeldet werden.

Links

Google Maps

Google Earth

Bismarckturm-Infos bei rathenow.de

3-D-Modell von Sebastian Sosnowski


Quellen

- Seele, Sieglinde: Lexikon der Bismarck-Denkmäler, Imhof-Verlag Petersberg, 2005, S. 323-324
- Seele, Sieglinde, Mannheim (Archiv Seele): BISMARCK-TURM von RATHENOW (Brandenburg)
- von Bismarck, Valentin: Bismarck-Feuersäulen u. Türme (unveröffentlichtes Manuskript); Nr. 192 "Bismarck-Denkmal mit Feuersäule bei Rathenow", 1900 - 1915, 1937 (im Archiv der Burschenschaft Alemannia, Bonn)
- Zeitschrift des Bismarck-Bundes; 8. Jahrgang 1910 (Nr. 5, S. 79), 9. Jahrgang 1911 (Nr. 9, S. 168), 10. Jahrgang 1912 (Nr. 2/3, S. 35; Nr. 6, S. 78), 11. Jahrgang 1913 (Nr. 2, S. 25; Nr. 4, S. 57), 12. Jahrgang 1914 (Nr. 6/7, S. 80)
- Wanke, Ulrich: „Rathenow, Otto von Bismarck und der Bismarckturm“ in „Brandenburgische Denkmalpflege, Jg. 4, Heft 2, S. 78-84


Fotografen

- Jörg Bielefeld, Remscheid (Mai 2004)
- Hans-Dieter Hirschmann, Haßloch (2008)


Entwurf Umbau des BT Rathenow als Sternwarte um 1960