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| Update: 28.09.2005 | ||||
| 9 Bismarcktürme in Baden-Württemberg Von Ettlingen bis Tübingen Extra-Seite: Landkarte von Baden-Württemberg mit eingezeichneten Bismarcktürme Obwohl Baden-Württemberg flächen- und einwohnermäßig den jeweils 3. Rang unter den deutschen Bundesländern einnimmt [Stand: 2005, s.u.], wurden in diesem Bundesland nur neun Bismarcktürme gebaut bzw. zu einem Bismarckturm umbenannt. Die acht neu erbauten Türme entstanden zwischen 1901 und 1912 und sind noch alle erhalten. Allerdings gab es in den o.a. Jahren das Land Baden-Württemberg in den heutigen Grenzen noch nicht. Daher ein kleiner historischer Abriss, aus dem auch die geringe Anzahl der gebauten Bismarcktürme auf nichtpreußischem Gebiet nachvollziehbar ist. Baden-Württemberg Nach dem 2. Weltkrieg fielen (im Rahmen der Besatzungszoneneinteilung) die Gebiete südlich der von den Amerikanern in Anspruch genommenen Autobahn Karlsruhe-Ulm an die Franzosen. Diese bildeten aus den Bezirken Südwürttemberg und Hohenzollern "Württemberg-Hohenzollern" und aus Südbaden "Baden". Die Amerikaner formten aus den von ihnen besetzten nordbadischen und nordwürttembergischen Gebieten das Land "Württemberg-Baden". Durch eine 1951 durchgeführte Volksabstimmung (möglich gemacht durch den Art. 118 GG i.V.m. Art. 29 GG) kam nun das Bundesland Baden-Württemberg in den heutigen Grenzen zustande. Von den neun Bismarcktürmen wurden drei nach dem Standard-Entwurf "Götterdämmerung" des Architekten Wilhelm Kreis erbaut. Acht Türme besaßen eine Feuervorrichtung, fünf Bauwerke konnten als Aussichtstürme genutzt werden. Auffällig ist, dass fünf Türme (entspricht 55,56% des Gesamtbestandes in Baden-Württemberg) aufgrund der Initiative der ortsansässigen Studentenschaft erbaut worden sind. Strukturdaten Baden-Württemberg: Mehr zum Thema bei Wikipedia |
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